Von der Westallee zum Marienplatz – Strassenfest-Recap

Es ist Sommer in Stuttgart. Zwischen Hitze und sintflutartigem Regen geht’s schon in großen Schritten Richtung August. Hochsommer! Und dann ist’s auch schon wieder September, der Herbst steht vor der Tür und joa… dann war’s das mit dem Sommer für dieses Jahr! Time flies…

Und wie jeden Sommer stehen hier in Stuttgart wieder unzählige Feste und Festle an. Fast kein Wochenende vergeht, an dem nicht in irgendeinem Stadtviertel gefeiert wird!
Schon Anfang des Monats hat man mit dem Heusteigviertelfest die Straßenfestsaison im Kessel eingeläutet! War genau 10 Minuten da, hatte irgendwie nicht so Bock mich den ganzen Abend durch die Menschenmasse schieben zu lassen! Und geregnet hat’s auch! #mimimimi

Zwei Wochen später gab’s dann die zweite Westallee, nach der Premiere im letzen Jahr war es wieder ganz nice, so zwischen dem Lerchenplatz und der Autowerkstatt meines Vertrauens! Auch im Stuttgarter Westen wissen die Leute halt wie man feiert. Aber die Musik ist dann trotzdem Punkt 22 Uhr aus! German way of Straßenfestle. Ruhe bitte! Aber isch halt so – kann man nix machen! 

Letzten Donnerstag war es dann endlich wieder so weit – das Marienplatzfest 2017 ging los. Für mich das allerbeschde Fest hier in der Stadt! Wer hätte es gedacht?!

Vier Tage gab’s auf Stuttgarts schönstem Betonplatz wieder die volle Ladung an alternativen Bands auf der Bühne, während vor der Bühne das Bier in Strömen floss…. und Regen auch (am Freitag dann sogar der Abbruch wegen Unwetter – es hat aber auch gekübelt!), Samstag und Sonntag hat das Wetter dann zum Glück mitgemacht. Wäre auch Schade gewesen, wenn genau diese Veranstaltung so komplett ins Wasser gefallen wäre – schon alleine wegen der phänomenalen Burger und Churros! Unfassbar lecker!

Vom diesjährigen Marienplatzfest Line-Up kannte ich tatsächlich keine einzige Band. Skandal! Sogar manchen Galao-Dauergästen waren viele Namen im Programmheftle unbekannt. Aber auf das Organisationskomitee war auch dieses Jahr Verlass. Vier Tage verzauberten unterschiedlichste Bands mit ihrer Musik den Platz. Großartig!

Ein Highlight – typisch Stuttgart – war das Silent Concert von Abudlescens am Samstagabend. Angeblich das erste dieser Art, weltweit! Auch im Süden muss es um 22 Uhr halt ruhig sein! Was soll’s! Kopfhörer auf! Geniale Band auf der Bühne, geniale Stimmung davor, selten war der Marienplatz schöner!

Und auch Pitchy&Scratchy sorgten zuvor mit feinstem Hip-Hop und sehr viel Jay-Z für beste Schräglagen-Stimmung aufm Platz. Gäbe es Drohnenaufnahmen, würde man den ganzen Marienplatz wohl irgendwie twerken sehen. Ich hab’s gefeiert. Und hoffe in diesem Augenblick, dass es hoffentlich doch keine Aufnahmen gibt! Aus Gründen!

Peace and Love war das diesjährige Motto. Und wenigstens auf dem Marienplatz war’s Realität! Stimmung, Musik, Essen, Bier – alles war wunderbar. Vielleicht kann man den Kopfhörer-Rückgabe-Prozess im nächsten Jahr noch etwas optimieren. Eine Stunde anstehen ist dann schon bissle lang. Ansonsten, Hut ab für die Orga!

Mit eher leiseren Klängen ging das Marienplatzfest dann am Sonntag langsam zu Ende. Laut Programmheftle war’s irgendwas mit „Organic Electro“! Isch des bio? Das Naturradler war’s auf jeden Fall!

Wer nicht da war, der hat halt was verpasst. Isch so! Aber das Marienplatzfest kommt wieder. So wie die anderen Straßenfeste in Stuttgart auch. Das ist so sicher wie die Kehrwoche in meinem Wohnhaus.

Auf zum nächsten Fest und schönes Wochenende!

 

Mojo

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