Amsterdam Guide aka Mojo van de Blog

Endlich Urlaub! Schaffe, schaffe, Häusle baue ist zwar schön und gut, aber irgendwann muss man auch mal als Schwabe in den Urlaub. Raus aus dem Kessel, Tschüss Feinstaub, Hallo Welt!

Die einen zieht es nach Bali, an den Strand, in den Dschungel. Mich hingegen zieht es von der Stadt in die Stadt. Immer. Dschungel ist ja schön und gut… solange das Wort „Großstadt“ davor steht. Stadtkind forever. Wüsste gar nicht, was ich eine Woche an einem abgelegenen Strand machen würde. Außer Flaschenweise Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 10.000 killen.

Also, ab in die Stadt mit mir. Diese Woche ging es für mich nach Amsterdam. Zwar zum zweiten Mal, aber da ich beim ersten Mal nur kurz dort war und die großen Sehenswürdigkeiten zusammen mit einer Milliarde anderer Touris abgeklappert und ein sehr schlechtes Konzert (Rihanna…) erlebt habe, wollte ich die Stadt nochmal von einer anderen Seite kennenlernen. Und es hat sich gelohnt!
Mit seinen fast einer Million Einwohner ist die Hauptstadt der Niederlande groß! Natürlich jetzt lange nicht so groß wie New York (meiner absoluten Lieblingsstadt… weisch ja, gell?!), London oder Berlin. Aber immerhin größer als Stuttgart. Und mein iPhone zeigte trotzdem um die 20 gelaufene Kilometer an, jeden Tag! Boom! Like a Fitnessblogger!

Wer an Amsterdam denkt, der denkt an die Grachten. An das Wasser, die Brücken, an Gras (das von der Wiese natürlich) und an besoffene Touristen, die durch das weltberühmte Rotlicht-Viertel torkeln und an Scheiben klopfen. Aber Amsterdam ist viel mehr. Abseits der Touri-Spots warten Cafés, Bars, Restaurants und Viertel auf euch, die ihr unbedingt gesehen haben solltet.

Wer’s auf Instagram verpasst hat oder einfach keinen Bock hatte, 20.000 Amsterdam-Bilder in den Stories anzuschauen, für den folgt nun eine Liste der Mojo-approved Spots in Amsterdam.

In Amsterdam gibt es vor allem unzählige Cafés. Man kann eigentlich den ganzen Tag mit Café-Hopping verbringen. Wären da nicht auch noch die ganzen guten Restaurants… aber dazu kommen wir gleich.

Folgende Cafés müsst ihr einfach besuchen:

  • Coffee & Coconuts

Übelschd Hipster würde man in Stuttgart sagen. In Amsterdam sicher auch. Vor allem im angesagten Stadtteil De Pijp, wo sich dieses Café befindet. Über mehrere Etagen verteilt (typisch für Amsterdam) gibt es hier Kaffee, Frühstück, Lunch und Dinner. Bio, regional und super lecker. Wir waren zum Frühstück da. Alleine schon für die Pancakes und French Toasts sollte man hier unbedingt mal gewesen sein. Instagramtaugliche Einrichtung inklusive…

 

  • Scandinavian Embassy

Unweit von Coffee & Coconuts und somit auch mitten in De Pijp befindet sich ein weiteres, kleineres Café, das auf jeder To-Do-Liste stehen sollte. Bei Scandinavian Embassy gibt es extrem guten Kaffee, Zimtschnecken wie in Schweden und um Welten besser als am Marienplatz  (ich hab mal paar Monate in Stockholm gewohnt und bin ständig am Marienplatz – kann’s daher ganz genau sagen!) und super freundliche, entspannte Leute in einer sehr coolen Umgebung. Auch hier ist die Einrichtung wieder ein Paradies für Instagramer, gell?!

 

  • Café Brecht

Direkt am Eingang wird man hier von einem Bertolt Brecht an der Tür begrüßt. Deutsch geht es auch auf der Karte weiter, mit Bier und Brezeln. Und auch die Einrichtung könnte aus Omas Wohnzimmer stammen. Hat ein bisschen was vom Mata Hari. Daher lohnt sich vor allem am Abend der Besuch, bei leckeren Drinks in entspannter Atmosphäre. Hipster-Level auch hier sehr hoch. Und trotz geographischer Nähe zum Touri-Magnenten Nummer Eins, dem Rijksmuseum, seid ihr hier unter Einheimischen, Studenten und vielen coolen Leuten. Amsterdam like a local.

 

  • Lot Sixty One Coffee Roasters

Kleine Kaffeerösterei in Amsterdam Oud-West (Ost-West). Hier gibt’s sehr leckeren Kaffee aus einer riesigen Röstmaschine, die fast die komplette untere Etage einnimmt. Erinnert mich sehr ans Mókuska hier in Stuttgart. Sollte der Laden mal voll sein – im Coffee Room auf der anderen Seite der Brücke gibt es auch sehr guten Café und Frühstück.

 

  • Café George

Von einem Einheimischen empfohlen vielleicht das Amsterdamer Café mit dem allerbesten Frühstück und Brunch. Den ganzen Tag über. Subba Sach, schließlich können Amsterdamer Nächte sehr lange werden. Mein Katerfrühstück aka French Toast und Kaffee war super, Preis-/Leistung perfekt. Das Publikum reicht von Studenten bis hin zu Business-Leuten. Absolute Empfehlung und top Lage in einer Seitenstraße zur wunderschönen Prinsengracht.

 

Hungeeeer?

Die Restaurantszene in Amsterdam ist genauso vielseitig wie die Stadt. Damit ihr nicht daneben greift, hier mal ein paar Restaurants, in denen man ziemlich gut essen kann:

  • SOTTO Pizza

Von einer Freundin empfohlen, die es wiederum durch Instagram von einer Amsterdam-Influencerin gekannt hat. So läuft das heute! Aber why not?! Sehr leckere Pizza und Antipasti. Und ja, wir fotografieren alle unser Essen….

 

  • Café Schilders

Wieder im Szeneviertel Pijp findet ihr das Café Schilders, in das auch viele jüngere Locals  gehen. Probiert man das Hähnchen mit den Pommes weiß man auch warum. Mega gut. Zum Nachtisch unbedingt noch ein Eis bei IJscuypje (gibt es öfter in Amsterdam) ein paar Meter weiter und der Abend ist gerettet.

 

  • Sir Hummus

Für guten Hummus bleiben wir einfach in De Pijp. Bei Sir Hummus gibt’s diesen in verschiedenen Ausführungen. Vegetarisch, Fleischig, sicher übelschd bio. Der Laden ist sehr klein, die Portionen aber riesig und begehrt, also werdet ihr vielleicht ein bisschen warten müssen. Ansonsten gibt’s den Hummus auch to go.

 

  • Foodhallen

Im Ost-West Teil von Amsterdam warten in der riesigen Markthalle super viele kulinarische Highlights aus aller Welt auf euch. Kein gewöhnlicher Food-Court, hier wird überall auf höchste Qualität gesetzt. Vermutlich sind die Foodhallen auch deshalb Anlaufstelle für viele Amsterdamer. Es gibt in den Foodhallen einen Stand mit mexikanischem Essen, die Nacho-Bowl ist der Hammer.

 

Natürlich kann man in Amsterdam nicht nur Essen und Trinken. Aber mit Hunger oder schlechtem Essen macht’s halt einfach keinen Spaß! Und klar, man sollte auch ein bisschen die Touri-Attraktionen mal gesehen habe. Dazu empfehle ich die FreeDam Tours, eine Free Walking Tour mit Locals, die euch ihre Stadt zeigen. Wir haben die Tour bei Gianni gemacht und haben in 2,5 Stunden die verschiedensten Facetten der Stadt kennengelernt. Auf jeden Fall empfehlenswert und am Ende zahlt ihr was ihr wollt. Schwaben-Tarif (also einfach nix zahlen) wird von mir hier ausdrücklich verboten! Wirklich!!!

Und sonst lohnt es sich in Amsterdam vor allem durch die vielen, kleinen Seitenstraßen zu laufen. Vor allem an den äußeren Grachtenringen warten viele coole Läden, Concept- und Pop-Up-Stores  auf euch. Und besucht das Fotomuseum FOAM, sehr gute Bilder! Das Nachtleben ist in De Pijp und Oud-West am authentischsten, fernab von den Touri-Massen in der Innenstadt. In Oud-West unbedingt auf ein Bier ins Kade West gehen. Hat nix mit dem Stuttgarter Kade zu tun… und glaub auch nicht mit Kanye.

 

So, ich pack dann mal wieder meinen Koffer. Nach einem kurzen Stopp und paar Maultaschen hier in Stuttgart geht’s auch bald schon wieder weiter nach Rom. Keeping up with the Mojo (Rome Edition) – ab Montag dann in meinem Instagram-Stories…

 

Mojo

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